Archiv für Web 2.0

Wieviel Offenheit im Netz tut gut?

Momentan gibt es zu viele Diskussionen, um sie wirklich alle zu verfolgen und um zu jedem eine Meinung zu haben. Ich sauge an Input auf, was ich kriegen kann und mache mir dazu meine Meinung. Ich bloggen allerdings eher selten über solche Dinge.

Vor einigen Tagen geisterte das Mashup Please Rob me durchs Netz, welches anhand der Foursquare-Checkins anzeigt, wer zu hause ist und wer nicht. Zuerst war der Aufschrei groß – alles schlecht, alles böse. Man sollte aber vor dem Schimpfen einfach mal überlegen wie es Einbrecher vor Gowalla, Foursquare und Please Rob me gemacht haben… Für einen Einbruch braucht man kein Google Maps und auch keine Location based social networks, sondern lediglich ein Telefon und die Telefonnummer des Opfers. Vor dem Einbruch checken, ob das Licht brennt und ob bei einem Anruf jemand ans Telefon geht.

Was ich wirklich erschreckend finde ist jedoch ein weiteres Mashup, welches durchaus sehr beeindruckend wirkt. Allerdings zumindest mir mehr Angst bereitet als das Please Rob me Mashup. Ich meine hier das Angebot von FlightRadar24.com, welches den europäischen Flugverkehr quasi in Echtzeit auf einer Google-Map anzeigt.

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Muss wirklich jeder wissen, wo sich wann welcher Flug befindet? Bei Please Rob me war der Aufschreib groß – aber beim frei zugänglichen Flugradar spricht keiner von Terrorgefahr?

Meine Erfahrungen mit Foursquare und Gowalla

Seit einigen Wochen nutze ich jetzt mehr oder weniger intensiv Foursquare und Gowalla, wenn ich unterwegs bin, um der weiten Welt mitzuteilen, wo ich mich befinde und gleichzeitig dafür Punkte einzusacken.

Meine Erfahrungen mit Foursquare und Gowalla Meine Erfahrungen mit Foursquare und Gowalla

Wer Foursquare und Gowalla nicht kennt: Beides sind Programme fürs Smartphone, lauffähig unter iPhone, Android und Blackberry. Wenn man unterwegs ist, kann man an einem Ort “einchecken”, um seinen Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade befindet. Bei Gowalla erhält man hierfür verschiedene Items, bei Foursquare gibt es für jeden Check-In Punkte. Weiterhin kann man zu jedem Ort Notizen hinterlegen.

Ziel bei Gowalla ist es, dass man (derzeit) 103 verschiedene Items einsammelt. Foursquare hingegen zählt nur die Punkte, verschiedene Items für einen Check-In gibt es nicht. Wer jedoch besonders häufig an einem Ort ist und dort die meisten Check-Ins durchführt, der wird Mayor vom jeweiligen Ort.

In den USA ist es teilweise so, dass Cafes, Bars und Restaurants für den jeweiligen Mayor ein besonderes Angebot bieten – ein Gratis-Getränk oder Vergünstigungen. In Deutschland sind Gowalla und Foursquare leider noch nicht so verbreitet, so dass mir hier solche Angebote nicht bekannt sind.

Bisher halte ich Gowalla für interessanter. So kann man hier eigene Trips anlegen und zum Beispiel alle interessanten und empfehlenswerten Restaurants aus der eigenen Stadt in einem Trip zusammenfassen. Hierfür gibt es dann ein besonderes Abzeichen.
Desweiteren kann man bei Gowalla auch wirklich nur in die Orte einchecken, die bei einem in der näheren Umgebung sind. Bei Foursquare ist es möglich in jedem beliebigen Ort einzucken, eine GPS-Überprüfung findet hier nicht statt.

Zwar bieten beide Programme an, dass man über Check-Ins der Freunde informiert wird – sogar in Echtzeit via Push. Allerdings erhält so Infos über wirklich jeden Check-In, auch wenns der Kollege 300km Entfernung ist.
Eine Funktion, die nur über relevante Check-Ins in der näheren Umgebung informiert, fehlt bisher sowohl bei Gowalla als auch bei Foursquare.

Mich findet man hier bei Gowalla und Foursquare.

Nutzt ihr Gowalla und/oder Foursquare?

Verfügbarkeit des eigenen Blogs überwachen

In einem älteren Artikel habe ich bereits den Webservice von 24×7Monitoring vorgestellt, die die Verfügbarkeit des eigenen Blogs oder der eigenen Webseite überwachen und bei einer Downtime sofort eine Email schicken. Im folgenden stelle ich nun ähnliche Services vor, die alle kostenfrei sind.

Internet Vista

Internet Vista prüft die Verfügbarkeit der Webseite alle 60 Minuten, ein kürzer Zeitintervall ist nicht möglich. Geprüft wird von verschiedenen Standorten, derzeit sind es insgesamt 6 in den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Deutschland, Frankreich und den USA. Beim kostenlosen Account kann man lediglich eine einzige Webseite überwachen lassen.

Verfügbarkeit des eigenen Blogs überwachen

Basic State

Basic State bietet ebenfalls einen kostenlosen Monitoring-Service. Das Design der Webseite ist eher schlicht, die Funktionalität steht im Vordergrund. Basic State bietet eine Überprüfung der Verfügbarkeit einer Webseite alle 15 Minuten und versendet Emails im Falle eines Ausfalls sowie alle 2 Wochen Reports.

Verfügbarkeit des eigenen Blogs überwachen

Host-Tracker

http://host-tracker.com/ bietet eine Überprüfung alle 30 Minuten und es können maximal 2 verschiedene Adressen überwacht werden. Bei einem Ausfall besteht die Möglichkeit per Email, ICQ, GTalk oder SMS benachrichtigt zu werden, weiterhin lässt sich die Häufigkeit der Reports konfigurieren (täglich, wöchentlich, monatlich, pro Quartal und jährlich). Weiterhin wird ein optionaler Uptime-Button angeboten.

Uptrends

Bietet als einziger Webservice auch eine deutsche Oberfläche an. Leider ist der Gratis-Account nur sehr spartanisch und man muss einen Blog-Button von Uptrends auf dem eigenen Blog einbauen, damit die Verfügbarkeit überwacht wird. Die Verfügbarkeit erscheint nur auf dem Blog-Button und man hat keinerlei Email-Benachrichtigung.

Web 2.0 – Der Film

Web 2.0 – Der Film – ein Video der Hochschule der Medien in Stuttgart. Zwar schon etwas älter, aber dennoch sehr interessant anzuschauen.

Das Video informiert über Barcamps, die Community des Web 2.0 sowie dem Prinzip des Nehmen und Geben im Netz.


Icons schnell und einfach finden

Mal wieder eine coole Webanwendung. Mit IconFinder kann man schnell und einfach passende Icons für die Gestaltung von Blog und Webseite finden.

Icons schnell und einfach finden

Der Clou: Man die einen Großteil der Icons sowohl privat als auch kommerziell nutzen. Eine integrierte Filterung nach Nutzungslizenz ist eingebaut. Ebenso lässt sich angeben, welche Hintergrundfarbe das Icon haben soll und wie groß es sein darf.

Vielen Dank an Stephan von Prometeo.