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Who Sees Ads – Werbung Artikelweise deaktivieren

Mein Blognachbar Caschy hat vor kurzem über seine Fett-Weg Aktion Fit für einen guten Zweck gebloggt. Für seine Werbeeinblendungen (auch der Junge muss irgendwie seine PC-Sucht finanzieren :) ) nutzt er genau wie ich und viele andere Blogger das WordPress-Plugin Who Sees Ads.

Da er bei eben diesem Artikel, der ja für einen guten Zweck ist, keine Werbung einblenden möchte, habe ich ihm etwas unter die Arme gegriffen. Who Sees Ads ist ein sehr mächtiges Werkzeug und gestattet es auch eigenen PHP-Code als Bedingung für Werbeeinblendungen auszuführen.

Möchte man für eine bestimmte Seite oder einen bestimmten Artikel keine Werbeeinblendungen nutzen (oder auch nur in einem bestimmten Artikel), so fügt man zu einem bereits bestehenden Kontext eine neue Bedingung hinzu.

Who Sees Ads

  1. Die entsprechende ID des Artikels herausfinden. Dies geht wunderbar im Backend über Artikel/Seite bearbeiten. Hier den entsprechenden Artikel zum Bearbeiten öffnen. In der URL befindet sich nun der Parameter “&post=1234”, wobei die Zahl die entsprechende ID des Artikels ist.
  2. Nun über die Optionsseite von Who Sees Ads eine neue Bedingung im gewünschten Kontext einbinden. In diesem Fall ist es die Bedingung
    if(…) { display }.
  3. Mit der WordPress-eigenen Funktion get_the_ID() wird die jeweils aktuelle ID des geöffneten Artikels zurückgeliefert. Daher legen wir die Bedingung
    if(get_the_ID() == '1234') { display }

    an. So wird die Werbung nur angezeigt, wenn der Artikel mit der ID 1234 gelesen wird. Andersrum lässt sich die Werbung natürlich auch ausklammern, indem man anstatt display den Wert not display auswählt.

Mit den Custom-Rules lassen sich wunderbare Dinge realisieren. So kann man pro Kategorie verschiedene Werbung einblenden oder eine eigene Kategorie für Artikel anlegen, die keine Werbung enthalten soll.

Wissen, was gefragt wird

Gestern war ich auf nen Kaffee bei meinem Blog-Nachbarn Caschy und seiner zukünftigen Nadine. Nach einem Cappuchino kamen wir irgendwann auf Thema Blogstatistiken. Hier konnte ich Caschy noch einen Kniff verraten, den er nicht kannte – und den ich euch auch nicht vorenthalten will. Es geht darum, wie man die Suche im Blog via Google Analytics aufzeichnen kann. So weiß man immer, was im Blog gefragt ist.

Wissen, was gefragt wird

Also, zuerst einmal wechselt man in Google Analytics. Dort wählt man sein Konto aus und klickt auf Bearbeiten. Dann landet man in der Maske, in der man das Profil bearbeiten kann. Der Link zum Bearbeiten ist gut versteckt – nämlich oben rechts im Kasten. Wiederum ein Klick und schon ist man fast am Ziel.

Wissen, was gefragt wird

Im unteren Teil des Formular findet man eine Einstellung zur Website-Suche. Hier das Protokollieren der Website-Suche auswählen und als Suchparameter “s” eingeben. Dies ist der Standard-Parameter einer WordPress-Installation.

Wissen, was gefragt wird

Nachdem die Änderungen gespeichert sind, kann man am nächsten Tag die Statistiken über den Bericht “Content” – “Website-Suche” kann man dann genau sehen, wie oft am Tag die Suche benutzt worden ist und vor allem wonach die Besucher gesucht haben.

Was nutzt ihr für Tools, um die Berdürfnisse eurer Besucher zu erfahren?

Tipp für einen erfolgreichen Blog – Monetarisierung

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4. Tipp – Monetarisierung

Wenn du bloggst, um damit reich zu werden, dann kannst du spätestens jetzt aufhören zu lesen. Denn Bloggen ist mehr eine Leidenschaft als ein Geschäft. Erfolgreiche Blogs entstehen nicht von heute auf morgen. Entgegen großer Startups wie neu.de, StudiVZ oder MyVideo sind Blogs One-Man Shows oder entstehen nur in kleinen Teams. Blogs liefern dem Leser Informationen und keinen Funktionen wie Flirten, Chatten oder Videos schauen. Blogs kann man meiner Meinung nach mit in die Kategorie Social Networks schieben – denn mit einem Blog möchte man Leser erreichen und sich mit diesen Austauschen.

Zugriffe

Es macht keinen Sinn Werbung zu schalten, wenn man täglich nur mehrere hundert Besucher anlockt – bei unter 2000 Besuchern täglich lohnt es sich nicht und die Werbung vergrauelt nur weitere Besucher.

Layer-Ads sind meiner Meinung nach für Blogs ein absolutes No-Go!

Ist man nach einer gewissen Zeit im Netz etabliert und lockt mit seinem Blog täglich mehrere tausend Besucher an, so kann man über den Einbau von Werbung zur Monetarisierung nachdenken – hier empfehlen sich Werbeformen wie kontextsensitive Werbung oder Affiliate-Marketing.
Für kleinere Blogs empfehlen sich Dienste wie LinkLift oder Trigami. Hier verkauft man Links bzw. Beiträge auf seiner Seite.

Für jegliche Art der Werbung auf einer Seite gilt: Weniger ist mehr! Zu viel Werbung vergrault die Besucher und senkt damit den Wert des Blogs. Denn der Wert eines Blogs steigt und sinkt mit dem Besucherfluss.

Rechtliches

Denkt dran: Schaltet man Werbung auf dem eigenen Blog, muss man die Einnahmen natürlich versteuern! Unbedingt hierfür ein Gewerbe anmelden (20€ beim Ordnungsamt). Aber keine Angst – Steuern werden erst ab einem Jahreseinkommen über 14.000 Euro fällig. (Angaben ohne Gewähr)

 

Das allerwichtigste ist jedoch: Spaß an der Sache!

Tipp für einen erfolgreichen Blog – Beiträge

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3. Tipp – Die Beiträge

Nun haben wir schon einiges abgefrühstückt – das Thema wurde nun bereits festgelegt und eine erste Struktur für unsere Beiträge haben wir im Kopf oder besser sogar schon auf dem Zettel.

Autor

Wer schreibt dort eigentlich? Das ist die allererste Frage, die dem Leser unbedingt beantwortet werden sollte – meiner Meinung nach selbst wenn man einen Corporate-Blog, als einen Blog für ein Unternehmen führt.

Häufigkeit

Man sollte eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Veröffentlichungen einhalten. Es macht einen schlechten Eindruck, wenn man in der Anfangszeit dem Leser täglich 3 neue Artikel bietet und dann von heute auf morgen und ohne Ankündigung den Leser mit nur noch 1-2 Artikeln im Monat abspeisen will. Steigert man die Beitragshäufigkeit, so ist dies durchaus positiv, eine zu große Reduzierung der Veröffentlichungen wird aber meist negativ wahrgenommen.
Meiner Meinung nach sollte man nicht mehr als 3-4 Artikel pro Tag verfassen – je nach Größe und Umfang. Hat man wirklich so viel zu schreiben, sollte man die Artikel für andere Tage vormerken. Anstatt einer mehrere Seiten umfassenden Reportage lässt sich solch ein Artikel gut in eine kleine Serie in mehrere Teile aufsplitten. Dies macht den Leser neugierig und lässt ihn wiederkommen.

Kommunikation

Sieht man seinen Blog als Kommunikationsplattform und möchte seine Leser binden und eine gewisse Verbindung zwischen Blog, Autor und Leser schaffen, darf man keinesfalls auf die Kommentarfunktion verzichten. Diese müssen regelmäßig durchgeschaut und auch freigeschaltet werden, wenn man auf moderierte Kommentare setzt. Fragen, die ein Leser stellt, sollte beantwortet werden. Sprich deine Kommentatoren mit Namen an, wenn du ihnen antwortest. Eine Dankes-Email für jeden abgegeben Kommentar ist allerdings übertrieben.

Schau dir die Webseiten deiner Besucher, die einen Kommentar hinterlassen, an und kommentiere auch dort Beiträge, die dich interessieren.
Ebenfalls ist es lohnenswert bei eigenen Beiträgen nach Feedback zu fragen. Schreibst du zum Beispiel über eine Software, dann frage nach Alternativen, die die Besucher kennen könnten.

Schreibstil

Halte dich bei deinen Beiträgen an einen Schreibstil – an deinen eigenen! Die Leser sollen sich ein Bild von dir machen können und ein Text verrät mehr als seine Worte. Überlege dir, ob du in deinen Beiträgen den Besucher per “Du” ansprechen möchtest oder du lieber das “man” nutzt. Für private Blogs empfehle ich auf die förmliche Anrede “Sie” zu verzichten – bei Corporate-Blogs kann dies durchaus Usus sein.

Bilder

Artikel nur aus Texten wirken schnell langweilig. Setze zur Illustration auch Bilder und Screenshots ein. Achte dabei auf das Copyright! Kopiere keinesfalls Bilder aus der Google-Suche ohne Recherche über das Copyright in deinen Blog.

Bilder von Webseiten lassen sich klassisch per “Druck”-Taste erstellen. Man kann aber auch die Firefox-Erweiterung FireShot einsetzen, welche wirklich umfangreiche Möglichkeiten bieten und zu der ich auch einen Artikel verfasst habe.

Für Produktbilder empfehle ich die freie Produktbilderdatenbank bepixelung.org und das Amazon Partnernet (danke an Caschy für diesen Tipp). Wichtig ist, dass man nicht nur die Bilder von Amazon kopiert, sondern auch einen Backlink auf den Artikel setzt – somit kann man gleich noch ein paar Euro dazuverdienen, aber nähere dazu unter Monetarisierung.

Teaser

Viele Blogsysteme bieten die Funktion kleine Teasertexte zu Artikel zu verfassen und auf der Startseite anzuzeigen – aber wann lohnt es sich das “more”-Tag zu setzen? Verfasst man einen Artikel und will diesen verkürzt auf der Startseite anzeigen, sollte man sich an die Faustregel halten, dass nach dem “more”-Tag noch mindestens genauso viel Text kommen sollte, wie sich schon im Teaser befindet. Besser ist eine 1/3 zu 2/3 Aufteilung.
Ein “Weiterlesen…” Link soll dem Leser Lust auf mehr machen – speist man ihn hier nur noch mit einem Screenshot oder einem Zweizeiler ab, ist er schnell enttäuscht und klickt beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr auf “Weiterlesen”.

Teasertexte sollte man so verfassen, dass man nicht zu viel über den eigentlichen Artikel verrät, aber doch Lust und Neugierde beim Leser weckt. Der Leser soll sich fragen, was sich nun hinter dem Teaser verbirgt. Für Artikel über Software bieten sich Teaser-Texte an, die eine Problematik beschreiben und im letzten Satz mit einer Aussage a’la “Doch damit ist nun Schluss.” oder “Dieses Problem kann nun dank Produkt XYZ gelöst werden”.

Quellen

Sei ehrlich und nenne deine Quellen. Wenn du in einem anderen Blog was interessantes liest, dann sei auch so ehrlich und verlinke den Beitrag des Autors. Wenn du einen Beitrag aus einem anderen Beitrag rezitierst, dann musst du einen Mehrwert schaffen. Schreibe eine eigene Anmerkung oder deine Ansicht zu dieser Meldung. Beiträge a’la “Hier Leute, das hier habe ich bei XYZ gelesen” schaffen keinen Mehrwert und zeugen nicht davon, dass du dem Besucher wirklich mehr bieten kannst als andere Blogs.

Links

Weiterhin solltest du auch verlinken was dir interessant erscheint. Geize nicht mit Links! Es macht durchaus Sinn sowohl auf die Startseite, als auch auf eine entsprechende Unterseite zu verlinken. Liest du in einem anderen Blog über eine tolle Software, dann verlinke auf den entsprechenden Artikel und vielleicht noch mit einem Gruß und der namentlichen Nennung des anderen Blogs oder Autors auf die Startseite.

Setze aussagekräftige Links und vermeide Texte wie “Hier kann man es nachlesen.” wobei dann der Link nur auf dem Wort “hier” liegt.

Tipp für einen erfolgreichen Blog – Strukturierung

Dies ist Beitrag 2 von insgesamt 4 aus der Beitragsreihe Erfolgreich Bloggen

2. Tipp – Die Strukturierung

Viele machen den Fehler, dass einfach gebloggt wird, was vor die Flinte kommt. Sicherlich gilt “Content is king” – allerdings sollte man seinen Besuchern einen strukturierten Inhalt auf seinem Blog präsentieren. Die Möglichkeit zum “geordneten Bloggen” bringt WordPress bereits dank Kategorien und Tags mit.

Kategorien

Kategorien sind sehr nützlich und sollte man auf jeden Fall nutzen. Es gilt aber einige Vorgaben zu beachten, möchte man seine Besucher nicht mit Informationen erschlagen. Denn je mehr Kategorien es gibt, desto mehr sinkt der Nutzen eben dieser. Eine Faustregel sollte sein, dass man nicht mehr als 7 Kategorien pro Ebene und maximal 2 Kategorie-Ebenen einsetzt. Der Hintergrund ist, dass das menschliche Gehirn bei der Wahrnehmung von mehr als 7 Elementen gleichzeitig oft überfordert ist. Je mehr Ebenen man verteilt, desto unübersichtlicher wird das Ganze. Ebenso sollte man sich überlegen, ob man die Kategorien im Singular oder im Plural benennt.

Hier ein Vorschlag für eine Gliederung eines Technik-lastigen Blogs:

  1. Allgemeines
  2. Software
    1. Windows
    2. Linux
  3. Hardware
  4. Shopping
  5. Reviews
  6. Kurzmeldungen
  7. Links

Tags

Tags sind eine Erweiterung zu den Kategorien und sollte man auch tunlichst einsetzen. Zwar können Tags flexibler vergeben werden, aber auch hier sollte man sich an einige Regeln halten. Genau wie bei den Kategorie ist eine genaue Benennung der Tags in Einzahl oder Mehrzahl erforderlich – denn die Beiträge sollen ja mittels Tags zusammengefasst und auch wiedergefunden werden.

Hat man einen Artikel bereits mit einer Kategorie markiert, so setze ich in den Tags diese Kategorien nicht. Die Tags sehe ich als Zusatz und zur Erweiterung der Suchfunktion. Schreibe ich einen Artikel zum Beispiel über einen Shoppingtipp zum Drucker Epson CX6600, so ordne ich den Beitrag der Kategorie Hardware und Shopping zu und versehe den Beitrags mit den Tags “Drucker, Epson”.

Weniger ist manchmal mehr – man sollte darauf achten, dass Tags wiederverwendet werden, um dem Besucher Lust aufs stöbern durch die Tag-Archive zu machen.

Seiten

Unbedingt sollte man ein Impressum einbauen. Dies ist nicht nur laut Gesetz so vorgeschrieben, sondern trägt auch zur Identifikation durch den Leser bei. Weiterhin kann man eine “Über mich” Seite einbauen. Auf dieser Seite bringt man ein Bild von sich unter und verfasst einen kurzen Text über sich und warum man diesen Blog betreibt.

Blogroll

Baue Verknüpfungen zu anderen Blogs auch – aber bombadiere deine Leser nicht mit einer Blogroll, die länger ist als dein Monitor hoch. Im Ernst – auch hier sollte man sich ein Limit setzen. Eine Blogroll sollte meiner Meinung nach nicht mehr als 10-20 Einträge umfassen. Hast du wirklich so viele Blogs, die du gern mit anderen teilen möchtest, nutze die Random-Funktion der Blogroll, denn so werden die Einträge bei jedem Seitenaufruf bunt durchgewürfelt.
Hast du feste Linktauschpartner, dann bringe diese nicht in der Blogroll, sondern in einer eigenen Partner-Liste unter.

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