Man könnte meinen es geht Schlag auf Schlag. Erst bekomme ich das N1T1 zum Testen, einen Tag später trifft das Samsung Wave ein.
Ich habe mich als einer von 500 Testern beworben und wurde genommen. Meine Bewerbungsgrund war, dass ich neben dem iPhone gerne mal einen so genannten iPhone-Killer testen möchte.
In dem Paket für mich als Tester befand sich neben dem Samsung Wave Smartphone auch ein Key Badge, etwas Süßkram und ein Schlüsselanhänger sowie ein Flyer zur Samasung Wave Aktion.
Samsung Wave – Was’n das?
Bei der Samsung Wave Aktion geht es darum mit Freunden die “Longest Mobile Wave” zu starten. Das ist eine Aneinanderreihung von Digitalfotos, die mit dem Samsung Wave geschossen wurden, das Samsung Wave zeigen und ausdrücken, was man gerne auf einen Surfurlaub mitnehmen würde. Denn der Gewinner erhält für sich und 9 weitere Freunde einen 1-wöchigen Surfurlaub am Gardasee im Wert von 10.000 Euro. Gewinner ist, wer die meisten Bilder in seiner Wave hochgeladen hat.
Wer mit mir in den Urlaub möchte, kann sich gern bei mir melden! Ich lade euch dann in meine Wave ein.
Der Postbote war mal wieder da und hat mir ein neues Spielzeug zum Testen vor die Tür gestellt – diesmal das NAS N1T1 von LG. Ich hatte ja bereits mal ein das N2B1 zum Testen hier bei mir.
Fangen wir mal ganz von vorn an: Bei der Verpackung hat LG mal wieder alles richtig gemacht. Jedes Teil hat seinen Platz, alle Kabel waren ordentlich in Plastiktüten und das NAS selbst war auch in einer Schutzhülle – vorbildlich, denn so kann nichts verkratzen. Die Anleitung kommt mehrsprachig mit 2 CDs.
Technische Ausstattung des N1T1
das N1T1 gibt in 2 Versionen, jeweils mit einer Festplatte wahlweise 1TB Speicher oder 2 TB Speicher
1 Festplattenschacht – also kein Upgrade möglich
Integrierter DVD-Brenner (Slot-In Technik)
1Gbit LAN
Weitere technische Raffinessen werde ich nach einem ausführlichen Test verbloggen.
Eigentlich hatte ich nach einem größeren NAS gefragt, dass ich mal auf Herz und Nieren testen kann, denn die 1TB Variante mit nur einer Platte ist mir eigentlich zu klein. Vor kurzem bin ich auf Dreambox 500HD (Sat Receiver) umgestiegen und nehme nun fleißig HD-Material auf – was natürlich einiges an Speicherplatz benötigt.
Wie sich das N1T1 in den nächsten Wochen bewährt, werde ich dann später berichten.
Was mich freut: Durch meinen Blog wurde LG auch auf Patricks Blog aufmerksam und haben ihm ebenfalls ein N1T1 zum Testen geschickt.
Hier habe ich ja bereits darüber berichtet, dass ich erneut Hardware zu Testen bekommen habe. Ich hatte in den letzten Wochen einiges um die Ohren, so dass ich erst jetzt zum Test komme. Von LG habe ich das N2B1 NAS mit 2 TB Speicher zum Testen bekommen – hier mal einige Bilder vom Auspacken, unter Nerds auch Unboxing genannt.
Im Lieferumfang des LG NAS N2B1 2TB befindet sich das Netzteil, sowie ein Lan-Kabel. Weiterhin ein Karton mit der Anleitung, sowie natürlich das Gerät selbst.
Anwendungen: Backup Server, FTP Server, Print Server, Active Directory, iTunes Musik Server, Dyn. DNS, torrent P2P Datenaustausch, Web DAV Webserver File Management, DLNA Digital Media Center, Easy Wizard
Gewicht mit Festplatten: 5,2 kg
Die Technik
Das NAS verfügt in meiner Variante über zwei eingebaute 3.5" SATA Festplatten von je 1 TB. Je Nach Einstellung des RAID lässt sich jedoch nur ein Teil der insgesamt 2 TB nutzen. Das Gerät beherrscht folgende Raid-Varianten: 0 (Striping), 1 (Mirroring), JBOD sowie RAID 1 + JBOD.
Sehr reizvoll ist der integrierte Blu-Ray Brenner, der mit bis zu 6facher Geschwindigkeit Blu-Rays über das Netzwerk brennen kann. Desweiteren besitzt das NAS 3x USB 2.0 (1x Vorderseite, 2 x Rückseite), sowie auch einen eSATA II Anschluss auf der Rückseite und einen 4in1 Kartenleser auf der Gehäuse-Oberseite.
Der erste Eindruck ist super. Gute Verarbeitung, keine scharfen Ecken oder Kanten, kein Quitschen, kein Knarzen. Das Gehäuse wirkt solide und gleichzeitig schon einen Tick edel.
Die Installation
Die Installation und Einrichtung ist kinderleicht. NAS anschließen und einschalten. Wichtig ist, dass man das NAS (logischerweise) auch ins Netzwerk einbindet, einfach per LAN-Kabel an den Router klemmen. Sofern der Router DHCP bietet kann man das NAS direkt per Webbrowser unter http://lg-nas ansprechen und man landet auf der Konfigurationsseite. Standardmäßig lautet der Login Benutzername: admin / Kennwort: admin
Das Web-Frontend ist aufgeräumt und lässt sich einfach bedienen. Von hier aus hat man die volle Kontrolle über das NAS. Die Platten lassen sich formatieren, ein RAID lässt sich einrichten und der Stand-By Modus konfigurieren.
Neben der normalen Aufgabe als Massenspeicher fungiert das NAS auch als iTunes-Server und hat einen Torrent-Client, den man direkt über den Browser steuert. Im Test lief ein Torrent-Download sehr zuverlässig und schnell. Der iTunes-Server ist hier schwächer. Es lässt sich nicht explizit ein Ordner festlegen, der indiziert werden soll. Leider wird immer das gesamte NAS katalogisiert. Ein manuelles Update lässt sich nicht auslösen, lediglich ein Update-Intervall von 5 Minuten ist möglich.
Als weiteren Service bietet das NAS ein automatisches Backup von USB-Speichermedien wie zum Beispiel einem USB-Stick. Schließt man einen USB-Stick an, so kann das NAS automatisch ein Backup der Daten direkt aufs NAS kopieren.
Mein Fazit
Das Gerät ist top und macht Spaß. Es ist das erste NAS, welches ich einsetze. Ich bin überzeugt von der Schnelligkeit, der Zuverlässigkeit – und da es bei mir in der Nähe vom Rechner steht – auch von der geringen Lautstärke.
Weiterhin klasse, dass sich das Gerät einfach durch eine externe USB-Festplatte erweitern lässt.
Bisher einziges Manko: Der Stand-By Modus lässt sich nur für einen Zeitraum definieren. Die Möglichkeit hier nach Wochentagen zu unterscheiden fehlt leider gänzlich.
Ich hatte nun die Möglichkeit das Musiksystem für iPod bzw. iPhone ausgiebig auf Herz und Nieren zu testen. Dafür habe ich in den kölner Kleinanzeigen rumgestöbert und es dort dann auch gefunden. Die genauen technischen Details habe ich ja bereits hier und hier erläutert.
Die Logitech Pure-Fi Dream Dockingstation in Schlagworten
7.6cm Hochleistungswoofer, 1.9cm High-Definition-Kuppelhochtöner, Stereo XL (verbreitert das Klangbild über die Abmessungen der Lautsprecher hinaus), Regelung der Höhen und Tiefen, Fernbedienung mit beleuchteten Tasten, Bedienung durch Bewegungen (beispielsweise die Beleuchtung aktivieren oder die Schlummerfunktion einschalten), Doppelalarm, 1.9V Backup-Batterie für Wecker, UKW/MW-Radio, automatisch dimmende Anzeige (die Helligkeit des Displays wird automatisch an die des Umgebungslichts angepasst), integrierte Dockingstation für iPod/iPhone mit Ladefunktion (diverse Universal Dock Adapter sind im Lieferumfang dabei), Titelanzeige (vom iPod und vom Radio), Voreinstellungen für Wiedergabelisten und Radiosender, 3.5mm Audio-Buchse (AUX-in), Netzteil
Mein Eindruck
Der Sound
Der Sound des Geräts ist für seine Größe wirklich ordentlich – auch wenn die Wahrnehmung der Klangqualität immer sehr subjektiv ist. Die Dockingstation ist keinesfalls ein Ersatz für eine Stereoanlage, aber das will sie auch gar nicht sein. Im Büro, der Küche oder im Schlafzimmer ist sie genau richtig aufgehoben. Die Stereo XL Funktion “möbelt” den Sound etwas auf, so dass er räumlicher klingt. Musik oder Hörspiele werden dadurch nicht verhunzt. Durchaus ein nettes Feature.
Verarbeitung und Optik
Die Verarbeitung des Geräts ist im Großen und Ganzen gut. Kein Knarzen, keine störenden Kanten oder Ecken. Was auf den 2. Blick auffällt, dass die Gehäuse-Oberseite etwas nach hinten geneigt ist. Macht sich optisch gut, ergonomisch allerdings eher nicht. Steht die Logitech Pure-Fi Dream zum Beispiel auf einem Schrank oder Regal auf Brust oder Kopfhöhe, kann man die Tasten nicht mehr ordentlich erkennen und muss sie ertasten. Auch auf dem Nachttisch habe ich einige Schwierigkeiten, um alles zu erkennen, muss man sich über das Gerät beugen.
Die Neigung der Oberseite ist jedoch nicht so gravierend, da die wichtigsten Tasten so angeordnet sind, dass man diese auch im dunkeln und ohne hinzuschauen ertasten kann.
Ebenfalls zur guten Verarbeitung und Optik trägt die integrierte Beleuchtung, die auf Bewegungen reagiert, bei. In einem sanften orangenen Licht werden alle Tasten und das Display beleuchtet. Sowohl tagsüber im Büro oder in der Küche, als auch nachts im Schlafzimmer sehr angenehm und keineswegs störend.
Die Bedienung
Die Fernbedienung ist ebenfalls beleuchtet, reagiert jedoch nur auf Tastendrücke. Es lassen sich alle Funktion fernsteuern. Einzig fader Beigeschmack: Das Steuerkreuz mit den Funktionen Lauter/Leiser & Vor/Zurück sowie Play knackt bei jedem Tastendruck. Alle anderen Tasten funktionieren, wie es sich für eine Fernbedienung gehört, lautlos.
Auch das Display tut das, was es soll. Helligkeit und Lesbarkeit sind gut. Je nach Quelle zeigt es Informationen an. Bei Radionutzung werden RDS-Daten angezeigt, im Standy läuft eine Uhr im 12- oder 24-h Betrieb (je nach Einstellung). Bei Musikwiedergabe via iPhone/iPod werden Interpret und Titel oder ein Spectrum Analyzer angezeigt.
Das Gerät selbst verfügt über 2 Drehregler, auch liebevoll Jog-Dial unter Nerds genannt. Hiermit navigiert man durch sämtliche Menüs, stellt Radiosender ein, regelt die Lautstärke und die Weckzeit. Die Bedienung ist denkbar einfach. Es gibt nichts dran auszusetzen.
Der Wecker
Das Gerät verfügt über eine Weckfunktion, die einem wahlweise per Buzzer, Radio oder mit dem Lieblingslied oder der Lieblingsliste vom iPod/iPhone weckt. Besonders angenehm: Es lassen sich 2 verschiedene Weckzeiten programmieren. Wie man es von den meisten Radioweckern kennt, verfügt auch die Logitech Pure-Fi Dream über eine Snooze-Funktion, welche den Wecker quasi pausiert. Der Clou: Der Wecker lässt sich auch per Bewegungsmelder in den Snooze-Zustand bringen. Allerdings nur 1x pro Weckvorgang.
Weitere Punkte
Der Radioempfang war bei mir top, allerdings wohne ich auch in keiner Gegend, wo man Probleme mit Radioempfang hat. Keine Störgeräusche, kein Knarzen.
Angenehm ist der Standby-Timer, der es einem erlaubt zum Einschlafen noch ein Hörbuch zu hören und im Anschluss das Gerät in den Standby schaltet. Der Timer lässt sich minutengenau einstellen.
Das Gerät schaltet sich automatisch ein, wenn man ein iPod/iPhone einsteckt und die Musikwiedergabe startet.
Nutzt man ein iPhone in der Dock, so ist es nicht notwendig den Flugzeugmodus zu aktivieren. Im Gegensatz zu anderen, ungeschirmten Docks verursacht das Gerät keinerlei Störgeräusche (Tockern, Piepen).
Negative Punkte
Was mich an dem Gerät am meisten stört ist das Netzteil. Ich habe noch nie eine schlechtere Stromquelle gesehen. Zwar ist es nicht so groß(11x8x8cm) wie das Netzteil einer Xbox 360, aber leider strahlt das Netzteil ein dermaßen nerviges Fiepen aus, so dass ich die Dock gleich am ersten Abend aus dem Schlafzimmer verbannt habe. Hier muss Logitech unbedingt nachbessern. Ist man im selben Raum mit dem Netzteil – und es sind keinerlei andere Nebengeräusche vorhanden – so nimmt man das penetrante Fiepen sehr deutlich wahr.
Innerhalb der Testphase hat sich mein iPhone beim Einstecken in die Dock insgesamt 3x neugestartet, 1x hat sich sogar das gesamte Dock resettet, so dass die Weckzeiten gelöscht waren.
Fazit
Eine wirklich gut verarbeitete Dockingstation für iPhone/iPod, allerdings mit Schwächen durch das Netzteil. Mit einem stolzen Preis von 177 Euro ist die Logitech Pure-Fi Dream (Amazon-Partnerlink) allerdings nicht gerade ein Schnäppchen, jedoch haben iPod/iPhone Musik-Docks ihren Preis.
OLED Bildschirm Für noch bessere Farben und Bilder.
Finger-Print Reader für biometrischen Zugriffsschutz Man kennt es bereits von Notebooks. Ein Finger-Print Reader wäre ein nettes Feature für ein mobiles Endgerät.
Stereosound – ein zweiter Lautsprecher
Das iPhone soll kein Ghettoblaster-Ersatz sein, allerdings wäre ein 2. Lautsprecher auf oberen Gehäuseseite wünschenswert. So hat man im Querformat links und rechts eine Box und käme so mehr in der Genuss von Stereosound.
Größerer Speicher 64GB oder 128GB
Mehr ist immer besser: mit 64GB oder 128GB lassen sich auch mal etwas größere Videos mit dem iPhone transportieren.
Steckplatz für Speicherkarte
Ist wohl eher Wunschdenken und wird nicht kommen. Zwar könnte man so den Datentausch noch einfacher machen und auch schnell mal Bilder von der Digicam aufs iPhone ziehen, allerdings eher nice-to-have als must-have.
Synchronisation via Bluetooth
Das iPhone endlich via Bluetooth oder WLAN mit iTunes synchronisieren. Am besten automatisch. iTunes läuft mit einem kleinen Daemon im Hintergrund und das iPhone synchronisiert sich in regelmäßigen Abständen ganz automatisch.
Kategorien für die Apps Hat man viele Apps, wäre es super, wenn man diese in Kategorien (Büro, Spiele, zu Hause, unterwegs) ordnen könnte und diese dann per Klick aus- und einblenden kann.
Mehr Zugriff via Bluetooth Die Möglichkeiten mit dem iPhone via Bluetooth mit anderen Geräten zu kommunizieren ist eher spartanisch. Datenaustausch mit anderen Geräten und Plattformen wäre sehr interessant. Ebenso wäre es wünschenswert wenn man via Bluetooth auch eine Digicam, sowie Maus und Tastatur einbinden kann.
Verbesserte Sprachsteuerung Die Sprachsteuerung zum Anrufen und starten von Playlisten ist sehr angenehm. Könnte man auch Emails und SMS diktieren, sowie Apps per Sprachbefehl starten, wäre das eine deutliche Verbesserung.
WLAN mit 802.11n Unterstützung für mehr Geschwindigkeit Wie schon beim Speicher, mehr ist immer besser. Gerade beim Verschieben von großen Datenmengen, wie zum Beispiel einem Backup via WLAN wäre eine höhere Geschwindigkeit durchaus wünschenswert.
Austauschbarer Akku
Der Akku des iPhone ist leider immer sehr schnell leer und hält bei intensiver Nutzung kaum länger als einen Tag. Könnte man schnell und problemlos den Akku des iPhone wechseln, wäre die kurze Akkulaufzeit weniger schmerzhaft, als sie bisher ist.
Front-Kamera für Video-Telefonate Das iPhone hat die Kamera lediglich auf der Rückseite, so dass Selbstportraits einiges an Können und Übung erfordern. Durch eine Frontkamera kann man sich selbst einfacher fotografieren – und auch Video-Telefonate führen.
Verbesserte Kamera mit Blitz Ein großes Manko der bisherigen iPhones: die dort eher schlechte Kamera. Durch den fehlenden Blitz ist man immer auf helles Tageslicht angewiesen. Mit einem Blitz, ggf. sogar mit einer Nachtsicht-Linse wäre ein schönes Feature.
Längere Akkulaufzeit Neben einem austauschbaren Akku überaus wünschenswert.
Multi-Tasking Andere Smartphones bieten Multitasking schon länger – warum nicht auch für das iPhone Multitasking einführen.
Mein Blog-Nachbar und Freund Marius hat sich dazu auch einige Gedanken gemacht und diese auf seinem Blog Northcoaster niedergeschrieben.