Archiv für PHP

Kurz vorgestellt: Gutachter-Info

Dass ich bei der Entwicklung von Webprojekten mitwirke, ist sicherlich in dem einen oder anderen Blogbeitrag schon durchgeschienen. Nun mach ich mal etwas Werbung in eigener Sache.

Anfang September habe ich mein neuestes Projekt abgeschlossen, www.Gutachter-Info.de ist online gegangen. Bei Gutachter-Info handelt es sich um eine Verzeichnis für Gutachter und Sachverständige verschiedenster Fachbereiche.

Das Projekt wurde von mir in kompletter Einzelarbeit entwickelt und umgesetzt, quasi eine One-Man-Show. Auf Basis von PHP und MySQL ist eine performante Webanwendung entstanden. Im Hintergrund werkelt Smarty als Template-System, sowie eine Vielzahl an selbstgeschriebenen Klassen.

Kurz vorgestellt: Gutachter Info

Obwohl ich in Sachen Designumsetzung eigentlich eine totale Null bin und ich in Sachen Photoshop sofort an meinen Kollegen Marius von Northcoaster denke, ist das Design ganz allein von mir – wahrscheinlich fehlen deswegen auch großartige Grafikelemente. Das Logo stammt nicht von mir, sondern wurde von Marius Müller von Northcoaster entwickelt.

Ich werde die Seite auch in Zukunft weiterbetreuen, derzeit bin ich für Gutachter-Info als freiberuflicher Technischer Leiter (neudeutsch CTO) und als Corporate Blogger unter http://blog.Gutachter-Info.de tätig.

Habt ihr überhaupt schon mal einen Gutachter in Anspruch genommen? Was haltet ihr von Funktion und Aussehen der Seite?

Wie man eine Twitter-Webanwendung entwickelt

Im PHP Channel von Entwickler.de habe ich einen Artikel gefunden, der Tipps liefert, wie man eine Webanwendung entwickeln kann, die auf den Twitter-Dienst zugreifen kann.

Wie man eine Twitter Webanwendung entwickelt

Hierzu wird zum einen eine Verbindung via cURL zu Twitter aufgebaut und zum anderen ein Beispiel gezeigt, wie man bereits bestehende Klassen verwenden kann.

Mittlerweile gibt es sogar ein eigenes PEAR Paket für den Twitter Service.

Kurzmeldung für Entwickler

[via Entwickler.de]

Twitter It! Version 4 ist erschienen!

Durch eine Bitte aus den USA habe ich mich mal wieder mit meinem WordPress Plug-In Twitter It! befasst. Per Mail wurde ich darum geben den Service bit.ly in Twitter It! anzubieten. Dies ist nun umgesetzt worden.

Aber nicht nur der neue Shortening-Service, der auch Statistiken anbietet, ist in Version 4 neu. Auch stehen neuen Twitter-Bilder zur Auswahl und die Admin-Oberfläche wurde komplett überarbeitet.

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Nach dem Update von Twitter It! müsst ihr die Einstellungen im Adminbereich aktualisieren, ansonsten kann es zu Fehlern bei der Erstellung von Short-URLs kommen.

Warum Twitter It! dem Server gut tut

Vorweg: Diese Artikel ist keine Werbung für mein Plugin, sondern viel mehr ein Hinweis an alle, die via Hardcode im Template einen Twitter-Link erzeugen.

Ich möchte hier gerne nochmal ausführen, warum ich mich für die Entwicklung eines Twitter-Plugins entschieden habe und eben die “quick’n’dirty” Methode via Hardcode im WordPress-Template vermieden habe.

Die Serverlast

Ganz vorne an steht die Serverlast – denn das war der Hauptgrund der für die Entwicklung eines Plugins und gegen die Integration via Hardcode sprach.

Das ganze lässt sich leicht in Zahlen ausdrücken: Das Erzeugen einer TinyURL dauert Durchschnitt bei mir 156ms, je nach Anbindung und Bandbreite können diese Zahlen etwas varieren, aber selbst wenn man im Schnitt von 100ms je Tiny-URL ausgeht, sind diese Zahlen interessant.

Laufzeit TinyURL

100ms Sekunden sind nicht viel – denkt man zumindest. Doch bietet man den Twitter-Link bereits auf der Hauptseite, auf dem sich die Teaser der Artikel befinden, steigt die Zahl erheblich. Hat man 10 verschiedene Beiträge auf der Startseite so läuft der API-Aufruf von TinyURL nicht nur ein Mal sondern 10x. Somit kommen wir pro Seitenaufruf und Besucher auf Laufzeit von einer Sekunde.

Vergleich Laufzeit

Im Gegensatz dazu ist die Laufzeit des Twitter It! WordPress Plugins zu vernachlässigen. Zwar werden hier auch TinyURLs erzeugt – also liegt die Last auch bei ~100ms – jedoch nur einmalig pro Artikel, denn die gekürzten URLs haben keine begrenzte Lebenszeit und können so in der Datenbank gecacht werden. Eine Abfrage der eigenen Datenbank dauert im Schnitt In 0,3ms (!) (gemessen via php microtime()).

Für die Serverlast ergeben sich also bei ca. 1000 Besuchern und 3 Artikel am Tag also folgende Zahlen:

  • Hardcoded: Jeder Artikel wird über TinyURL abgefragt
    300.000ms = 300 Sekunden = 5min
  • Twitter It!: Nutzung des Caches, TinyURL-Abfrage nur 1x pro Artikel.
    1200ms = 1,2 Sekunden (1000 Besucher * 0,03 ms pro Artikel * 3 Artikel + 1* 100ms TinyURL)

Das Twitter It! Plugin wurde übrigens von WordPress.org überprüft und für gut empfunden. Es befindet sich mittlerweile in der WordPress-Plugin Datenbank und kann direkt über WordPress installiert werden – oder man lädt es bei WordPress Plugins herunter.

Frank hatte in seinem Blog geschrieben, dass die Lösung via Plugin übertrieben sei – aber wie Zahlen zeigen ist solch ein Plugin, sobald es Caching unterstützt, keineswegs übertrieben, sondern eher eine Lasterleichterung für Server und Besucher.